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Muchisimas gracias! - DANKE

Zum Abschluss möchte ich all jenen danken, die mich bei dieser Reise unterstützt und sich für meine Berichte in diesem Blog interessiert haben! Ganz besonders danke ich aber meinen Großeltern, meinem Firmpaten und natürlich meinen Eltern, die einen überwiegenden Teil dieser Reise finanziert haben!!!!! Ohne sie wäre es sowieso nicht möglich gewesen...

1 Kommentar 9.8.14 21:34, kommentieren

CHECK-LISTE und Traumerfüllungen

Abschließend ist hier noch eine Liste von Ereignissen, die für Gaudenz und mich auf der Reise besonders aufregend oder lustig waren: 🔷Tucan aus der Nähe sehen✅ -- 🔷Ein gutes argentinisches Steak essen -- 🔷Mate trinken ✅ -- 🔷Kajak fahren im Schüttregen ✅ -- 🔷Papageien beobachten✅ -- 🔷mit dem zahmen Affen auf der Jungel-Tour spielen -- 🔷Coca-Blätter kauen✅ -- 🔷am Mercado mit Einheimischen essen ✅ -- 🔷bunten Ara in der Wildnis sehen✅ -- 🔷Haare schneiden im Kuhdorf Puerto Maldonado✅ -- 🔷bei einer kitschigen Massenhochzeit dabei sein✅ -- 🔷Tucan-Geräusche wahrnehmen✅ -- 🔷barfuß durch den Urwald laufen ✅ -- 🔷In einer Hängematte schlafen ✅ -- 🔷Piranja fischen - (zumindest versucht) ✅ -- 🔷Cuy essen ✅ -- 🔷aus einer frischen Kokosnuss trinken ✅ -- 🔷Affen mit Bananen füttern ✅ -- 🔷Ausgehen in der Millionenstadt Buenos Aires✅ -- 🔷 reiten mit Wildpferden am Campo✅ --

1 Kommentar 9.8.14 19:29, kommentieren

Großstadt BUENOS AIRES (5. - 8. August)

Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns von den Thurns und fuhren von Colonia aus mit der Fähre "Buquebus" nach Buenos Aires - in die Megacity, wo wir uns zuerst zurecht finden mussten, um den richtigen der zahlreichen Stadtbusse zu erwischen. Wir fuhren in Wien Stadtteil, der Belgrano heißt und in dem die Cousine meiner Mutter mit ihrer Familie lebt. Am nächsten Tag bekamen wir von ihr in der Früh ein köstliches Frühstück mit den typischen, noch warmen "Medialunas" (Croissants). Danach fuhren wir ins Stadtzentrum und sahen uns zuerst das Zentrum mit der "Plaza de Mayo", der Kathedrale und dem rosa Gebäude mit dem Balkon, von dem die berühmte Evita Perón zu den Argentiniern redete, an. Wir nahmen uns ein Tagesticket mit dem typischen Doppeldeckerbus, der eine Runde durch einige Stadtteile und vorbei ab Sehenswürdigkeiten von Buenos Aires fährt. Leider war grauer Himmel, sodass die Fotos nicht den tollen Eindruck der Stadt vermitteln. Wir sahen uns das berühmte Stadtviertel "La Boca", das aus ganz vielen kunterbunt gemalten Häusern besteht (anscheidend wurden diese mit den Resten des Bootslacks des Hafens angemalt). "La Recoleta", ein weiteres Stadtviertel mit dem "Cementerio" war auch sehr interessant. Am modernsten und teuersten Stadtviertel "Puerto Madero" fuhren wir auch vorbei, bis wir dann wieder in Belgrano ankamen und dort gemütlich durch das "Barrio chino" schlenderten. Buenos Aires ist für mich eine Mischung aus einigen europäischen Stätden, die ich bis jetzt gesehen habe... (Paris, Madrid, Wien, London!) Dadurch, dass wir im Winter in Buenos Aires waren, bekamen wir natürlich nicht den Eindruck, den man zur Hochsaison der Stadt bekommen würde - aber Buenos Aires ist für mich trotzdem eine tolle und sehr interessante Stadt! Die Leute sind eine interessante Mischung aus von Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland (...) zugewanderten Menschen, die alle ihre Kultur mit i die Stadt einbrachten und sie deshalb so europäisch wirken lassen. Als wir durch die Calle Florída auf der Suche nach Lederwaren spazierten, hörten wir ganz deutlich die "cambio, cambio" rufenden Geldwechsler, die den in Argentinien vorhandenen Schwarzmarkt ("blues") aufrecht erhalten. Wenn man Geld wechseln will, bekommt man auf der Straße einen viel besseren Wechselkurs als in den Banken, man muss aber sehr aufpassen, dass man nicht über den Tisch gezogen wird oder gar Falschgeld bekommt. Lustig ist zu beobachten, wie die Argentinier für alles Schlange stehen (Bus, Bahnhof, Automat...) Am nächsten und letzten Tag meiner Reise war ein schöner, sonniger Tag und wir gingen in den "Jardín Japonés" und erledigten auch unsere Einkäufe. Am Abend nahmen uns meine Cousins (20,21) mit in ein Restaurant, in dem wir ein köstliches Steak (das beste aus Argentinien und Uruguay!) probierten. Danach lernten wir noch ein paar Bars von Buenos Aires und dessen Nachtleben kennen, obwohl an dem Abend eigentlich nicht viel los war. Da die jungen Leute von Buenos Aires hier erst ab 3 Uhr Früh in die Discos und Clubs gehen, kamen wir erst sehr spät bzw. früh nach Hause - was aber perfekt für meinen Langstreckenflug zurück nach Österreich ist! Ich freue mich schon sehr auf zu Hause....

2 Kommentare 9.8.14 19:25, kommentieren

Campo (2. bis 4. August)

Mit Flavia sind wir am Vormittag drei Stunden mit dem Auto aufs "Campo" gefahren, wo wir auf der Farm meines Onkels wohnen durften. Schon auf dem Weg dorthin gibt es überall Palmen, die Landschaft ist braun-ocker und flach - aber wunderschön. Am ersten Tag war leider kein gutes Wetter, sodass der Himmel zu war und der Nebel die Sicht in die Ferne versperrt hat. Trotzdem haben wir am Nachmittag zu dritt die Pferde gesattelt und haben einen kleinen Ausritt durch die Felder gemacht. Endlich ist mein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen, wie ich mit meiner Cousine querfeldein durch die Felder galoppierte! Gaudenz und ich haben dann beschlossen, noch einen Tag länger zu bleiben, weil das Wetter für Montag gut sein sollte. Es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt! Wir blieben auf der wahnsinnig gemütlichen Farm, spielten Karten und wurden viel zu gut von der dort lebenden Familie bekocht, die sich um die Farm kümmert. Am Montag hatte der Wetterbericht Recht... Um 8 Uhr stiegen wir auf die gesattelten Pferde und machten einen großen Ausritt durch die Landschaft, der zirka drei Stunden dauerte. Toll war es auch, wie wir mit den Pferden durch Teile des Urwalds ritten. Manchmal haben wir uns etwas verirrt, weil die Ländereien und der Urwald einfach groß ist und wir uns nicht auskannten. Glücklich kamen wir zu Mittag zurück, packten unsere Sachen und fuhren mit dem Bus zurück nach Montevideo, wo wir noch am Abend ankamen.

2 Kommentare 7.8.14 14:07, kommentieren

Über Argentinien nach URUGUAY - Montevideo in 30 Stunden! (31./1. August)

Am nächsten Tag fuhren wir gemütlich nach dem Frühstück los zur Grenze, reisten wieder zurück nach Argentinien ein und stiegen zu Mittag in Puerto Iguazú in den Bus, der den ganzen Tag und die Nacht durch bis nach Buenos Aires fuhr, wo wir um ca. 8 Uhr in der Früh ankamen. Von dort buchten wir ein Ticket mit der Fähre nach Colonia (Grenze zu Uruguay) und von dort fuhren wir 3 Stunden mit dem Bus nach Montevideo. Am Busbahnhof trafen wir meine Tante, die uns von dort abholte. Endlich kamen wir an und erholten uns und ratschten gemütlich den restlichen Abend.

7.8.14 14:06, kommentieren

Argentinien - URUGUAY - Montevideo nach 30 Stunden! (31./1. August)

Am nächsten Tag fuhren wir gemütlich nach dem Frühstück los zur Grenze, reisten wieder zurück nach Argentinien ein und stiegen zu Mittag in Puerto Iguazú in den Bus ein, der den ganzen Tag und die Nacht durch bis nach Buenos Aires fuhr, wo wir um ca. 8 Uhr in der Früh ankamen. Von dort buchten wir ein Ticket mit der Fähre nach Colonia (Grenze zu Uruguay) und von dort fuhren wir 3 Stunden mit dem Bus nach Montevideo. Am Busbahnhof trafen wir auf meine Tante, die uns von dort abholte. Endlich kamen wir an und erholten uns und ratschten gemütlich den restlichen Abend.

1 Kommentar 2.8.14 05:54, kommentieren

Wasserkraftwerk Itaipu - PARAGUAY und Churrasco! (30.Juli)

An diesem Tag fuhren wir mit dem Bus nahe zur Grenze von Paraguay, wo das 2. größte Wasserkraftwerk der Welt (1. liegt in China) stand. Wir fuhren mit einem Doppeldeckerbus die einzelnen Stationen ab und ließen uns die Fakten erklären: Von diesem riesigen Staudamm werden für Paraguay 75% und für Brasilien 15% der Energie der beiden Länder gewonnen! Dieses "Projekt" klingt im ersten Moment natürlich super, wobei man nicht vergessen darf, dass für diesen Bau wahrscheinlich mehrere Flächen an Urwald abgeholzt und auch einige Menschen umgesiedelt werden mussten... Nach unserem Ausflug fuhren wir in unser Hostel zurück und kochten uns unser Mittagessen. Danach ging es weiter mit dem Bus bis zu einer großen Brücke, wo wir ganz einfach nach Paraguay einwanderten. Die Brasilianer machen das Tag ein Tag aus, um dort sämtliche Elektronikgeräte und andere, wesentlich billigere Sachen zu kaufen. Wir bemerkten sofort die Weltenunterschiede, als wir die Brücke überquerten! Viel Verkehr, arme Leute, ständig wird einem etwas angeboten (sowohl Produkte als auch Geldwechsel) und vor allem Müll! Nach dieser Erfahrung und kleinen Einkäufen bekamen wir wieder unseren brasilianischen Einwanderungsstempel und kehrten in unser Hostel zurück. Am Abend gingen wir zum Abschluss unserer Hostel-Wohn-und-Kocherei in eine Churrasceria, wo es für umgerechnete 8€ ein tolles Angebot gab: Ein großes, üppiges Buffet mit allen möglichen Beilagen, wo man so oft nachholen konnte, wie man will. Während man isst, kommen durcheinander Kellner mit großen Spießen, auf denen sie verschiedene Fleischarten und Stücke anbaten. Diese kamen immer frisch vom Griller und schmeckten köstlich! Natürlich haben wir viel zu viel gegessen und sind mit vollen Bäuchen so gut wie ins Hostel zurück gerollt ...

1 Kommentar 2.8.14 05:47, kommentieren

Iguazú von der brasilianischen Seite (29. Juli)

Da es unsere letzten Tage in Hostels sein sollte, wohnten wir in einem etwas besseren, mit tollen Frühstück und angenehmeren Betten. Gleich in der Früh fuhren wir mit dem Bus zum brasilianischen Nationalpark und gingen dort in den "Parque das Aves", in den Vogelpark: Dort erlebten wir wirklich tolles: Die verschiedensten Arten, Farben, Federn, Papageien, Flamencos, Tucane und Schmetterlinge, die man an einem Stück sehen kann! Wir waren fasziniert von dieser Artenvielfalt und gingen danach zum Eingang des Parkes, wo wir wieder Eintritt zahlen mussten. Wir spazierten am Flussufer entlang, bis wir schon von weitem die Wasserfälle sahen; wieder ein ganz anderer Blick von dieser Perspektive aus - es lohnen sich also auf jeden Fall die argentinische und die brasilianische Seite. Als wir ganz nah an einem starken Wasserfall standen und vom Sprühregen langsam nass wurden, konnte man diese gewaltige Kraft der herabstürzenden Massen richtig fühlen - unbeschreiblich und überwältigend!

1 Kommentar 2.8.14 05:37, kommentieren

BRASILIEN - Foz de Iguazú (28. Juli)

Gleich am Vormittag machten wir uns zur brasilianischen Grenze auf. Wir bekamen wieder lauter Stempel in den Pass und nur wenige Meter weiter - andere Sprache, andere Währung und andere Menschen... Wir waren es gar nicht gewohnt, dass wir Kommunikationsschwierigkeiten mit verschiedenen Leuten haben könnten. Portugiesisch versteht man zwar durch Spanisch und Französisch ein bisschen, aber die Aussprache ist wirklich unterschiedlich und auch schwierig. Wir nützten den Tag, um brasilianisches Essen kennen zu lernen (z.B. pão de queijo) und um uns an die Sprache zu gewöhnen. Foz de Iguazú ist eigentlich eher modern und eine etwas größere Stadt - was wir bis jetzt überhaupt nicht gewohnt waren!

2.8.14 05:35, kommentieren

Iguazú - argentinische Seite (26./27.Juli)

Am nächsten Tag schlenderten wir noch in Salta herum, bis unser Bus endlich losfuhr. Fast 26 Stunden später kamen wir in Puerto Iguazú an und wollten nur noch gemütlich in ein Hostel. Dort kochten wir uns dann eine einfache Polenta mit Gemüse und gingen zufrieden schlafen. Zitat Gaudenz, in der Früh nach der Dusche: "Ich HASSE es zu duschen, sowohl in der Früh, als auch am Abend. Da wird man immer so NASS!!" (Wenn er wüsste.... ) Wir hatten Glück mit dem Hostel direkt gegenüber des Busterminals - es gab zur Abwechslung ein tolles Frühstück mit viel Auswahl und Selbstbedienung! Gleich danach fuhren wir mit einem Bus zum Eingang des Nationalparks auf der argentinischen Seite. Dort gab es zuerst einen kleinen offenen Zug, der die Besucher näher zu den Wasserfällen brachte, und von dort aus ging es auf kleinen gebahnten Wegen bis zum beeindruckendsten Naturwunder: Schon von weitem hörten wir den Lärm der aufprallenden Wassermassen. Auch den Sprühregen spürte man schon weiter entfernt. Ganz nah bei den Wasserfällen gab es Plattformen, wo man ziemlich nah bei den Wasserfällen stand - wirklich beeindruckend und wunderschön!! Man konnte sich die Fälle von oben und von unten ansehen, wo man natürlich durch den Sprühregen total nass (Gaudenz...) wurde. Zu Mittag legten wir uns zum Trocknen in die Sonne, wo einige "Ameisenbären" ständig Essen bei unseren Rucksäcken suchten. Ganz lustig aber eigentlich hässlich diese kleinen Tiere..... Am Nachmittag stiegen wir mit anderen Touristen auf ein großes Boot, das uns ganz nah zu den Wasserfällen brachte - wir wurden natürlich waschelnass, aber es war einfach Adrenalin pur!!

1 Kommentar 2.8.14 05:34, kommentieren

Salta (24./25. Juli)

Ziemlich müde kamen wir von der Busfahrt in der Früh an und suchten uns schnell ein Hostel, wo wir unsere Sachen ablegten und danach einen Stadtrundgang machten. Wir sahen uns die schöne Kathedrale von Salta und auch ein interessantes Museum über die Inka an. Zu Mittag bestellten wir uns das beste Sandwich, das ich in meinem Leben gegessen habe: "Lomito", ein dünn geklopftes Stück Fleisch, ein dünn gestrichenes Spiegelei, Salat und Tomaten in einem knusprigen französisch-Baguette. Dazu kann man sich verschiedene Saucen und Zutaten wie Avocado oder Chips-Brösel bestellen! - ein Traum Am Nachmittag trafen wir uns mit einem Freund von Gaudenz, mit dem wir später ausgehen wollten, um für die 24-Stunden-Fahrt nach Iguazú so richtig müde zu sein.

2.8.14 05:33, kommentieren

Salinas de Jujuy (21./22. Juli)

Heute standen wir früh auf, kauften uns ein Brot auf der Straße und fuhren dann mit zwei anderen Touristen im Sammelauto zu den "Salinas de Jujuy". Dieser Salzsee (220km^2) ist die größte Salzfläche des Landes (in Bolivien gibt es die größte Salzfläche "Salar de Uyuni") und liegt auf zirka 4200m Höhe. Davor überquert man in ewigen Serpentinien einige Berge bis man zu dieser ausgetrockneten salzigen Fläche kommt. Natürlich waren wir leicht enttäuscht, dass wir aufgrund der Sperrungen und Protesten nicht zum Salar de Uyuni konnten, aber trotzdem waren die Salinas Grandes auch interessant zu sehen. Noch zu Mittag fuhren wir mit mehreren Bussen bis nach Tartagal, wo wir um 10 Uhr abends ankamen und wo Gaudenz im April eine Zeit lang bei einer Gastfamilie wohnte. Wir mussten uns gleich an die argentinischen Essgewohnheiten gewöhnen... Um 10:30 begannen wir zu essen und um Mitternacht standen wir vom Tisch auf!! Am Abend nahmen uns die Buben Franco und Leandro zu einem Geburtstag einer Freundin mit. Dort hatten wir es richtig lustig und staunten, wie die Argentinier Gitarre spielen und dazu lauthals und stolz singen konnten...

24.7.14 02:03, kommentieren

Quebrada de Humahuaca (18.-19.-20. Juli)

In dem kleinen Dorf Humahuaca wohnten wir in einem niedlichen Hostel, das einer älteren und sehr netten Frau gehörte, die uns freundlich empfing. In ihrer kleinen Küche durften wir unser Essen vom Markt kochen. Am nächsten Vormittag wanderten wir zum Rand des Dorfes, wo die ersten Gebirgszüge in verschiedenen Farben zu sehen waren. Die Gegend ist sehr trocken und so gut wie an jeder Ecke gibt es Kakteen, die teilweise mehrere Meter hoch. Nach einer selbst gekochten Huhn-Gemüsesuppe fuhren wir mit vier anderen Touristen im Auto ins Gebirge, bis wir an einem wunderschönen Ort ankamen. Von dort aus sah man den buntesten und schönster Gebirgszug der Welt - so viele tolle Farben!!! Das Gefühl, dort zu stehen, war wirklich beeindruckend und atemraubend, und die Bilder sehen am Fotoapparat fast unecht aus... Am Abend danach spielten wir gemütlich Karten und tranken Tee um uns aufzuwärmen. Am nächsten Tag stiegen wir nach einer weiteren kleinen Wanderung durch die "Kakteenlandschaft" in den Bus zum nächsten kleinen Dorf namens Purmahuaca, wo wir den "Cerro de siete Colores" bestaunten, ein weiterer bunter Gebirgszug aus verschieden farbigen Gesteinen. Wir genossen die strahlende Sonne und das gemütliche warme Wetter. Dadurch, dass wir so viel und lange Mate tranken, verpassten wir nach der Siesta den Sonnenuntergang, den wir uns eigentlich ansehen wollten.

24.7.14 02:02, kommentieren

Sucre (12./13. Juli)

Sucre - die wirklich schönste Stadt Boliviens! Nach La Paz erwarteten wir uns nichts Schöneres in diesem Land. Doch die kleine Hauptstadt Sucre ist mit ihren weißen Gebäuden, roten Dächern, dem schönen Hauptplatz und vor allem dem Markt ein wirklich schöner Anblick. Wir wohnten für nur umgerechnete €4,- in einem guten Hostel mit Küche, wo wir uns das Abendessen selber kochten. Als wir am nächsten Tag zum Markt gingen, waren wir wirklich erfreut: ein Früchte- und Gemüseparadies, dass alles bunt und frisch aussah... Dieser Mercado hatte wirklich Flair und gefiel uns von allen anderen am besten. In Sucre besuchten wir auch ein interessantes Museum der Stadt und den größten Dinosaurier-Park der Welt, der echte Dinosaurier-Spuren von verschiedenen Arten nachwies. Am Abend des zweiten Tages nahmen wir einen Nachtbus nach Tupiza, in der Hoffnung, von dort aus eine Tour zum riesigen Salzsee "Salar de Uyuni" buchen zu können. (Leider sind in Uyuni im Moment Proteste und Sperrungen, sodass es für Touristen gefährlich und fast unmöglich ist, dort hin zu kommen.) wie kamen um 5 Uhr früh im eiskalten Tupiza an und wussten erst nicht, was wir tun sollten. Wir baten ein Hostel um Einlass und warteten bis 8 Uhr, bis die ersten Tourismus-Agenturen öffneten. Doch leider war uns eine Tour zum Salar de Uyuni zu teuer und riskant, dass wir noch am Vormittag an die Grenze von Argentinien reisten, und dann mit dem Bus in ein kleines Dorf namens Humahuaca fuhren.

20.7.14 17:00, kommentieren

LA PAZ (Freitag, 11. Juli)

Nachdem wir in der Stadt umher schlenderten (Gaudenz war schon genervt von meinen Souvenirs-shopping-Touren...) machten wir um 11 Uhr bei der "free-city-walking-Tour" mit, wo uns von jungen Leuten die Besonderheiten der Stadt gezeigt wurde. Wir wurden bis zu einem "Mirador" geführt, von wo aus man einen tollen und weiten Auslick auf La Paz hat. Witzig ist, dass hier die österreichische Firma "Doppelmeyr" Bergbahnen gebaut hat, damit sowohl die Touristen als auch die Einheimischen die Gondeln als Transportmittel verwenden können. Zu Mittag beschlossen wir voller Mut, auf dem Markt essen zu gehen und am Nachmittag profitierte ich von den billigen Preisen der Souvenirläden, die viele bunte Sachen auch aus Leder anboten. Am Abend nahmen wir den Nachtbus nach Sucre...

20.7.14 16:59, kommentieren